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	<title>Kommentare zu: Der schweizerische Charakter der ETH?!</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/der-schweizerische-charakter-der-eth/comment-page-1/#comment-1311</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 09:00:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ Marcel: swissnex mag ein gutes Beispiel sein, wie sich ein Land um wissenschaftliche Kontakte im Ausland kuemmert. Jedoch werden dabei all die Schweizer Wissenschaftler, die im Ausland beschaeftigt sind, nicht einbezogen. So bin ich einer von drei bis vier Schweizern am Weizmann Institute of Science und habe nur per Zufall durch dich von swissnex erfahren. Waehrend sich die Japanische Botschaft regelmaessig mit meinem Japanischen Kollegen in Verbindung setzt und so Kontakte knuepft, habe ich von der Schweizer Botschaft noch nie was gehoert, ganz zu Schweigen von swissnex. Klar, ich habe keine Ahnung, wie swissnex funktioniert, aber wenn von all meinen Kollegen, die im Ausland an Spitzenuniversitaeten arbeiten, den Namen swissnex noch nie gehoert haben, dann laesst hinterlaess dies schon Fragen. Es mag ja sein, dass swissnex ein eigenes Kontaktnetzwerk aufbaut, aber wichtigen Kontakte fuer grosse Projekte, so meine Erfahrung, bestehen immer zwischen dein Wissenschaftlern selbst. Vielleicht kannst du mir jedoch die Strategy von swissnex naeherbringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Marcel: swissnex mag ein gutes Beispiel sein, wie sich ein Land um wissenschaftliche Kontakte im Ausland kuemmert. Jedoch werden dabei all die Schweizer Wissenschaftler, die im Ausland beschaeftigt sind, nicht einbezogen. So bin ich einer von drei bis vier Schweizern am Weizmann Institute of Science und habe nur per Zufall durch dich von swissnex erfahren. Waehrend sich die Japanische Botschaft regelmaessig mit meinem Japanischen Kollegen in Verbindung setzt und so Kontakte knuepft, habe ich von der Schweizer Botschaft noch nie was gehoert, ganz zu Schweigen von swissnex. Klar, ich habe keine Ahnung, wie swissnex funktioniert, aber wenn von all meinen Kollegen, die im Ausland an Spitzenuniversitaeten arbeiten, den Namen swissnex noch nie gehoert haben, dann laesst hinterlaess dies schon Fragen. Es mag ja sein, dass swissnex ein eigenes Kontaktnetzwerk aufbaut, aber wichtigen Kontakte fuer grosse Projekte, so meine Erfahrung, bestehen immer zwischen dein Wissenschaftlern selbst. Vielleicht kannst du mir jedoch die Strategy von swissnex naeherbringen.</p>
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		<title>Von: Marcel Falk</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/der-schweizerische-charakter-der-eth/comment-page-1/#comment-909</link>
		<dc:creator>Marcel Falk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 20:40:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Adrian: Ich habe Biochemiker gefragt, ob sie die ETHZ kennen. Da kann man ja nicht sagen, dass ihre Spezialisierung daneben lag. Du hast sicher recht, dass Schweizer Unis top sind. Aus Marketingsicht ist das ideal, weil man nicht virtuell einen Wert kreieren, sondern nur das Vorhandene gut vermitteln muss. Da läge noch viel drin und mit den swissnex-Vertretungen hätte man auch schon ein weltweites Netz, um Kontakte zu pflegen und die Meldungen zu verbreiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Adrian: Ich habe Biochemiker gefragt, ob sie die ETHZ kennen. Da kann man ja nicht sagen, dass ihre Spezialisierung daneben lag. Du hast sicher recht, dass Schweizer Unis top sind. Aus Marketingsicht ist das ideal, weil man nicht virtuell einen Wert kreieren, sondern nur das Vorhandene gut vermitteln muss. Da läge noch viel drin und mit den swissnex-Vertretungen hätte man auch schon ein weltweites Netz, um Kontakte zu pflegen und die Meldungen zu verbreiten.</p>
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		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/der-schweizerische-charakter-der-eth/comment-page-1/#comment-810</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 09:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, und noch was. Frag deine Freunde mal, ob sie das Scripps, das CRG Barcelona, das IMBT Graz, Forschungszentrum Julich oder das CPR Kopenhagen kennen. Mit anderen Worten, spezialisierte Institute sind meist nur den entsprechenden Wissenschaftlern bekannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, und noch was. Frag deine Freunde mal, ob sie das Scripps, das CRG Barcelona, das IMBT Graz, Forschungszentrum Julich oder das CPR Kopenhagen kennen. Mit anderen Worten, spezialisierte Institute sind meist nur den entsprechenden Wissenschaftlern bekannt.</p>
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		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/der-schweizerische-charakter-der-eth/comment-page-1/#comment-809</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 09:09:24 +0000</pubDate>
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		<description>Bei diesen Diskussionen geht gerne vergessen, dass die meisten Schweizer Universitaeten in gewissen Bereichen Spitzenforschung betreiben. Anstelle gegeneinander anzutreten. sollten sich diese Institute mehr spezialisieren, damit dadurch der Name gross in die Welt hinaus getragen werden kann, oder aber die Zusammenarbeit foerdern. Wesshalb soll im Bereich der Solarforschung nicht einfach die Universitaet Neuchatel weltweit genannt werden oder fuer gewiesse Biologische Forschung nicht das Friedrich-Miescher Institut oder das IRB im Tessin. Wichtig aber, und da stimme ich mit dir ueberrein, ist die Foerderung des Forschungsplatzes Schweiz insgesammt. Da waere es schon hilfreich, gemeinsam eine Zeitschrift herauszubringen, die woechentlich die aufregensten Forschungsresultate, die spannendsten Forschungsplaetze, die Vielfalt der Forschung und die einzelnen Wissenschaftler vorstellt. Hinzu kommt noch, dass die Schweizer Forschung auch zusammen mit der Industrie vorangetrieben wird. Auch diese Verbindung sollte vielmehr gestaerkt werden. Wesshalb wird Novartis nicht zusammen mit dem Tropeninstitut genannt, oder Roche zusammen mit der ETH. So wuerde der Forschungsplatz Schweiz in der Welt die Attraktivitaet verdienen, die er wirklich verdient. Kurz, Im Miteinander und nicht im Gegeneinander sind wir stark.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei diesen Diskussionen geht gerne vergessen, dass die meisten Schweizer Universitaeten in gewissen Bereichen Spitzenforschung betreiben. Anstelle gegeneinander anzutreten. sollten sich diese Institute mehr spezialisieren, damit dadurch der Name gross in die Welt hinaus getragen werden kann, oder aber die Zusammenarbeit foerdern. Wesshalb soll im Bereich der Solarforschung nicht einfach die Universitaet Neuchatel weltweit genannt werden oder fuer gewiesse Biologische Forschung nicht das Friedrich-Miescher Institut oder das IRB im Tessin. Wichtig aber, und da stimme ich mit dir ueberrein, ist die Foerderung des Forschungsplatzes Schweiz insgesammt. Da waere es schon hilfreich, gemeinsam eine Zeitschrift herauszubringen, die woechentlich die aufregensten Forschungsresultate, die spannendsten Forschungsplaetze, die Vielfalt der Forschung und die einzelnen Wissenschaftler vorstellt. Hinzu kommt noch, dass die Schweizer Forschung auch zusammen mit der Industrie vorangetrieben wird. Auch diese Verbindung sollte vielmehr gestaerkt werden. Wesshalb wird Novartis nicht zusammen mit dem Tropeninstitut genannt, oder Roche zusammen mit der ETH. So wuerde der Forschungsplatz Schweiz in der Welt die Attraktivitaet verdienen, die er wirklich verdient. Kurz, Im Miteinander und nicht im Gegeneinander sind wir stark.</p>
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