<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Aus der Rolle gefallen &#8211; die Universität</title>
	<atom:link href="http://www.sciencesofa.info/2009/07/aus-der-rolle-gefallen-die-universitat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/aus-der-rolle-gefallen-die-universitat/</link>
	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 23:24:42 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Mathis Brauchbar</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/07/aus-der-rolle-gefallen-die-universitat/comment-page-1/#comment-868</link>
		<dc:creator>Mathis Brauchbar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:05:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sciencesofa.info/?p=528#comment-868</guid>
		<description>Schön, dass auf dem Monte Verità soviel gedacht wird. Aber Neues kann ich den Zeilen nicht entnehmen. 
&quot;Krakenhafte Umarmung durch die Wirtschaft&quot; halte ich aber für eine gar überspitzte Metapher. Sind die armen Universitätsforscher die hilflosen Garnelen, die von den Tentakeln gefangen und dann genüsslich von der Krake verspeist werden. Unter uns: Es ist manchmal einfacher, sich als Opfer zu sehen, als sich mit veränderten Situationen abzugeben. In meiner Praxis nehme ich die Umarmungsversuche der Wirtschaft in gewissen Wissenschaftsbereichen (längst nicht alle!) als eher bescheiden wahr. Vielmehr ist es die Politik und die Gesellschaft, welche von den immer teureren Universitäten einen wirtschaftlichen Output erwarten. Ob zu recht oder zu unrecht, muss diskutiert werden.
Dann zum &quot;schwindenden Vertrauen der Gesellschaft&quot; in die Wissenschaft. Das Vertrauen ist ja spätestens seit der Atombombe angeschlagen. Seit den 80er-Jahren sprechen Wissenschaftssoziologen von der Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags mit der Wissenschaft (Renegotiation of the social contract with science). Dennoch sind Wissenschafter immer noch viel vertrauenswürdiger als Politik, Polizisten, Journalisten und die Industrie...
Und zuletzt noch dies. Eine alte Weisheit besagt: Innovation entsteht an den Rändern, nicht im Zentrum. Auch diese Erkenntnis ist gewiss nicht neu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass auf dem Monte Verità soviel gedacht wird. Aber Neues kann ich den Zeilen nicht entnehmen.<br />
&#8220;Krakenhafte Umarmung durch die Wirtschaft&#8221; halte ich aber für eine gar überspitzte Metapher. Sind die armen Universitätsforscher die hilflosen Garnelen, die von den Tentakeln gefangen und dann genüsslich von der Krake verspeist werden. Unter uns: Es ist manchmal einfacher, sich als Opfer zu sehen, als sich mit veränderten Situationen abzugeben. In meiner Praxis nehme ich die Umarmungsversuche der Wirtschaft in gewissen Wissenschaftsbereichen (längst nicht alle!) als eher bescheiden wahr. Vielmehr ist es die Politik und die Gesellschaft, welche von den immer teureren Universitäten einen wirtschaftlichen Output erwarten. Ob zu recht oder zu unrecht, muss diskutiert werden.<br />
Dann zum &#8220;schwindenden Vertrauen der Gesellschaft&#8221; in die Wissenschaft. Das Vertrauen ist ja spätestens seit der Atombombe angeschlagen. Seit den 80er-Jahren sprechen Wissenschaftssoziologen von der Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags mit der Wissenschaft (Renegotiation of the social contract with science). Dennoch sind Wissenschafter immer noch viel vertrauenswürdiger als Politik, Polizisten, Journalisten und die Industrie&#8230;<br />
Und zuletzt noch dies. Eine alte Weisheit besagt: Innovation entsteht an den Rändern, nicht im Zentrum. Auch diese Erkenntnis ist gewiss nicht neu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

