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	<title>Kommentare zu: Was ist wie ein Asteroideneinschlag, wie der Rosettastein, vergleichbar mit der Mondlandung und der Ermordung Kennedys&#8230;</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Jun 2010 12:15:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Marcel Falk</title>
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		<dc:creator>Marcel Falk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 21:02:37 +0000</pubDate>
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		<description>Habe soeben auf BBC den Film &quot;Uncovering Our Earliest Ancestor&quot; gesehen: etwas langweilig, aber mit einer tollen Liebe zum Detail. Dutzendfach fährt die Kamera dem kleinen Fossil entlang. Man spürt, wie zäh und detailversessen diese Forschung sein muss. Hat mir gut gefallen. Was leider völlig fehlt, ist irgendeine Einschätzung eines unbeteiligten Forschers - logisch bei der Produktionsweise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe soeben auf BBC den Film &#8220;Uncovering Our Earliest Ancestor&#8221; gesehen: etwas langweilig, aber mit einer tollen Liebe zum Detail. Dutzendfach fährt die Kamera dem kleinen Fossil entlang. Man spürt, wie zäh und detailversessen diese Forschung sein muss. Hat mir gut gefallen. Was leider völlig fehlt, ist irgendeine Einschätzung eines unbeteiligten Forschers &#8211; logisch bei der Produktionsweise.</p>
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		<title>Von: martinhicklin</title>
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		<dc:creator>martinhicklin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 23:19:26 +0000</pubDate>
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		<description>Peinlich ist, dass die offizielle Website http://www.revealingthelink.com/ nur ein positiv gefiltertes Bild der Reaktionen wiedergibt und das erst noch unter dem grosssprecherischen Titel &quot;The Worlds Reaction&quot;. Alles Feuchtnasenaffen eben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlich ist, dass die offizielle Website <a href="http://www.revealingthelink.com/" rel="nofollow">http://www.revealingthelink.com/</a> nur ein positiv gefiltertes Bild der Reaktionen wiedergibt und das erst noch unter dem grosssprecherischen Titel &#8220;The Worlds Reaction&#8221;. Alles Feuchtnasenaffen eben.</p>
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		<title>Von: Martin Hicklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/05/was-ist-wie-ein-asteroideneinschlag-wie-der-rosettastein-vergleichbar-mit-der-mondlandung-und-der-ermordung-kennedys/comment-page-1/#comment-624</link>
		<dc:creator>Martin Hicklin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 22:56:00 +0000</pubDate>
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		<description>Der interessante Aspekt an dieser Ida-Geschichte ist für mich, dass es trotz allem Hype und Feuerwerk aus allen medialen Rohren ungemein schnell gegangen ist, bis der Claim vom Missing Link sortiert, hinterfragt und zerzaust war. Das hat etwas Tröstliches. Gerade im Feld der Paläontologie, das so viele Laien fasziniert und darum nebenbei auch einige fachlich beschlagene Medienleute zu ernähren scheint, kann man offenbar eine überzogene Deutung eines Fundes auch mit grossem Aufwand nicht lange halten. Der Grund mag sein, dass gerade in diesem Feld eben auch einige kompetente Blogger auf der Hut sind. Wer ein bisschen sucht, findet leicht Zugang zu diesen Quellen,  selbst die umfangreiche Originalarbeit kann ja jede(r) einsehen. Wäre in &quot;Science&quot; oder ähnlichen Journals kaum der Fall gewesen.
Zugeben muss man, dass die so tragisch verunglückte Lemurin Ida wirklich gute Figur macht und an und für sich schon aus dieser Sicht bemerkenswert ist. Sonst sind es doch ab und zu einfach ein paar Zähne, die man uns als weltbewegend deutet. Dass die Fundgeschichte mit dem Wodka, den paar Hunderttausend Mäusen, die man dem Privatmann (warum darf der eigentlich in der Grube buddeln) bezahlt hat und der langen Geheimhaltung noch ein paar zusätzliche Gutzis fürs Erzählen liefert, ist ja auch nicht zu verachten. Mir kommt nicht so furchtbar neu vor, dass um einen Fund und seine Deutung viel Trarara gemacht wird. Hatten wir das nicht zum Beispiel schon beim Mars (Wasser, Mikroben...), beim erinnerungsfähigen Wasser, der kalten Fusion, alles Dinge, die sich dann nicht so recht halten liessen. Anders beim  Genom und natürlich unserer lieben alten, früh verstorbenen Dolly. Wenigstens wirds nicht langweilig, dass alles ins rechte Licht gerückt und sauber eingeordnet wird, dafür sind ja unsere Gilde und die Blogger-Community da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der interessante Aspekt an dieser Ida-Geschichte ist für mich, dass es trotz allem Hype und Feuerwerk aus allen medialen Rohren ungemein schnell gegangen ist, bis der Claim vom Missing Link sortiert, hinterfragt und zerzaust war. Das hat etwas Tröstliches. Gerade im Feld der Paläontologie, das so viele Laien fasziniert und darum nebenbei auch einige fachlich beschlagene Medienleute zu ernähren scheint, kann man offenbar eine überzogene Deutung eines Fundes auch mit grossem Aufwand nicht lange halten. Der Grund mag sein, dass gerade in diesem Feld eben auch einige kompetente Blogger auf der Hut sind. Wer ein bisschen sucht, findet leicht Zugang zu diesen Quellen,  selbst die umfangreiche Originalarbeit kann ja jede(r) einsehen. Wäre in &#8220;Science&#8221; oder ähnlichen Journals kaum der Fall gewesen.<br />
Zugeben muss man, dass die so tragisch verunglückte Lemurin Ida wirklich gute Figur macht und an und für sich schon aus dieser Sicht bemerkenswert ist. Sonst sind es doch ab und zu einfach ein paar Zähne, die man uns als weltbewegend deutet. Dass die Fundgeschichte mit dem Wodka, den paar Hunderttausend Mäusen, die man dem Privatmann (warum darf der eigentlich in der Grube buddeln) bezahlt hat und der langen Geheimhaltung noch ein paar zusätzliche Gutzis fürs Erzählen liefert, ist ja auch nicht zu verachten. Mir kommt nicht so furchtbar neu vor, dass um einen Fund und seine Deutung viel Trarara gemacht wird. Hatten wir das nicht zum Beispiel schon beim Mars (Wasser, Mikroben&#8230;), beim erinnerungsfähigen Wasser, der kalten Fusion, alles Dinge, die sich dann nicht so recht halten liessen. Anders beim  Genom und natürlich unserer lieben alten, früh verstorbenen Dolly. Wenigstens wirds nicht langweilig, dass alles ins rechte Licht gerückt und sauber eingeordnet wird, dafür sind ja unsere Gilde und die Blogger-Community da.</p>
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		<title>Von: Stefan Stöcklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/05/was-ist-wie-ein-asteroideneinschlag-wie-der-rosettastein-vergleichbar-mit-der-mondlandung-und-der-ermordung-kennedys/comment-page-1/#comment-619</link>
		<dc:creator>Stefan Stöcklin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 19:35:34 +0000</pubDate>
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		<description>Bin ganz einverstanden. Das ganze Affentheater wird auch nicht besser, wenn man bedenkt, dass sie parallel zur Publikation einen Film gedreht haben, der am 31.5. gezeigt werden soll (ich glaub ZDF) und der ehrenwehrte John Attenborough sich fürs Marketing einspannen liess. Solcher Hype hat in der Anthropologie allerdings eine gewisse Tradition (es fing mit dem Australopithecus Lucy aus Äthiopien in den 70er a), aber problematisch ist die Verbindung mit plosone, die das ganze in ihrem peer review nur faktischer Richtigkeit prüft und nicht nach Bedeutung gewichtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ganz einverstanden. Das ganze Affentheater wird auch nicht besser, wenn man bedenkt, dass sie parallel zur Publikation einen Film gedreht haben, der am 31.5. gezeigt werden soll (ich glaub ZDF) und der ehrenwehrte John Attenborough sich fürs Marketing einspannen liess. Solcher Hype hat in der Anthropologie allerdings eine gewisse Tradition (es fing mit dem Australopithecus Lucy aus Äthiopien in den 70er a), aber problematisch ist die Verbindung mit plosone, die das ganze in ihrem peer review nur faktischer Richtigkeit prüft und nicht nach Bedeutung gewichtet.</p>
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