Im Anschluss an den Vortrag von Andreas Wallnöfer, Roche, wurde diskutiert, ob die Regulatoren in den USA, in Europa und in Japan offen sind für Nanoprodukte. „Die Regulatoren sind offen. Man muss nur auf sie zugehen. Mich haben sie eingeladen, um ihnen Vorträge über die Nanotechnologie zu halten“, sagt der Vater des ersten Nanomedikaments „Doxil“, Yechezkel Barenholz von der Hebrew University in Jerusalem. Auch Wallnöfer meint, die Regulatoren seien vorsichtig, aber grundsätzlich offen. So gebe es in allen Regionen Arbeitsgruppen dazu, in denen auch Roche mitarbeite. „Dies ist auch nötig. Es kann ja nicht sein, dass wir immer mehr forschen, aber jährlich nicht mehr neue Wirkstoffe entwickeln (siehe Bild). Die strikten Regeln sind ein Grund dafür, wenn auch nicht der einzige“, sagt Wallnöfer.


