Die Debatte um die Medienzukunft dreht weiter: Der unabhängige Wissenschaftsjournalismus sei vom Aussterben bedroht, sagt Wall-Street-Journal-Wissenschaftsjournalist Robert Lee Hotz. Zu diesem Schluss kommt auch eine Nature-Studie, welche die Zukunft in den Science Blogs sieht – mit Informationen aus erster Hand, aber in welcher Qualität? Auch Trendforscher Matthias Horx prognostiziert drastische Einschnitte bei den Printmedien. “Wir haben zu viele Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsender. Es kommt zu einer Aussortier-Krise, bei der 30 Prozent des Marktes bereinigt werden”, sagt Horx dem Online-Magazin persönlich.ch. Überspitzt oder bald Wirklichkeit? Was in den USA bereits fortgeschritten ist, wird die Schweiz gemäss Experten in einigen Jahren erreichen. Dazu ein Bericht aus Deutschland, der die Wissenschaftsvermittlung durchleuchtet.
Apr 21st, 2009 by Mediensplitter - Beat Gerber | 1 Comment »
Eine Antwort auf “Mediensplitter (8): Drastische Einschnitte bei den Printmedien zu erwarten”
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- Isabell bei Die Freude der Lehrenden und die Leere
- Florian Fisch bei Die Freude der Lehrenden und die Leere
- Daeniken bei Café Scientifique Basel: Irrtümer in der Wissenschaft: Alles nur Hypothesen?
- Charles-Louis Joris bei Mediensplitter (16): Gentests für alle – im Filz verfangen
- Marcel Hänggi bei Mediensplitter (17): Klimaforschung auf dem ideologischen Grill
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Der Untergang scheint immer schneller zu nahen. Wer bietet mehr? In den USA soll es nur noch 18 Monate gehen, bis 80 Prozent der Zeitungen verschwunden sind. Eineinhallab Jahre und vier von fünfen tot.
Sagt newser.com-Gründer Michael Wolff laut Forbes: http://www.forbes.com/2009/04/20/michael-wolff-newspapers-technology-paidcontent.html?partner=alerts
Ein paar quersubventionierte Ausnahmen soll es aber noch geben. http://www.newser.com führt übrigens auch eine Science-Rubrik…