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	<title>Kommentare zu: Imhof fordert Stiftungen als Krücken für serbelnde Qualitätsmedien</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Wolf Ludwig</title>
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		<dc:creator>Wolf Ludwig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 22:41:30 +0000</pubDate>
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		<description>Den Ausführungen Imhofs kann ich in vielen Punkten (Aufklärung, öffentlicher Diskurs, Rolle und schwindende Verantwortung der Medien, &quot;Konsumenten&quot; statt Leser oder Oeffentlichkeit etc.) nur zustimmen. Wo Qualitätsmedien - Print wie elektronische - immer mehr zum luxeriösen Auslaufmodell werden, da angeblich zu teuer, aufwändig, nicht mehr durch herkömmmliche Werbeeinnahmen finanzierbar gleich rentabel etc., muss über Alternativen nachgedacht werden. In den USA haben solche Debatten längst begonnen, wenn &quot;der seriöse Journalismus ums Überleben kämpfen muss&quot;. Denn &quot;auf der Strecke bleibt die politische Information - der Sauerstoff für die Demokratie&quot; (Roman Berger). Näheres dazu siehe
http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k08_BergerRoman_01.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Ausführungen Imhofs kann ich in vielen Punkten (Aufklärung, öffentlicher Diskurs, Rolle und schwindende Verantwortung der Medien, &#8220;Konsumenten&#8221; statt Leser oder Oeffentlichkeit etc.) nur zustimmen. Wo Qualitätsmedien &#8211; Print wie elektronische &#8211; immer mehr zum luxeriösen Auslaufmodell werden, da angeblich zu teuer, aufwändig, nicht mehr durch herkömmmliche Werbeeinnahmen finanzierbar gleich rentabel etc., muss über Alternativen nachgedacht werden. In den USA haben solche Debatten längst begonnen, wenn &#8220;der seriöse Journalismus ums Überleben kämpfen muss&#8221;. Denn &#8220;auf der Strecke bleibt die politische Information &#8211; der Sauerstoff für die Demokratie&#8221; (Roman Berger). Näheres dazu siehe<br />
<a href="http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k08_BergerRoman_01.html" rel="nofollow">http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k08_BergerRoman_01.html</a></p>
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		<title>Von: Marcel Falk</title>
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		<dc:creator>Marcel Falk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:48:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wie Imhof sagte, steht gar mehr auf dem Spiel, die Demokratie, die auf eine vernünftige Debatte angewiesen ist. Was mich interessant dünkt, ist, dass die &quot;kognitiv-rationale&quot; Welt in Bedrängnis ist, weil das &quot;Moralisch-affektive&quot; zu wenig beachtet wurde - um in diesen Polen zu denken. Analysieren wir die Kritik der Gentechnologie, von Impfungen, von Handystrahlen usw, so sehen wir, dass diese immer ein Amalgam von Technikkritik und moralischer Kritik ist. Stichworte: Big Pharma, Ausbeutung der Natur, Ausbeutung des Menschen... Um die &quot;kognitive-rationale&quot; Welt zu retten, muss ironischerweise das moralisch-affektive stärker beachtet werden - gerade auch in der Wissenschaftskommunikation. Konkret könnte das bedeuten: reine Grundlagenforschung stärken (Forschung ist auch ohne Aussicht auf Anwendung wertvoll!), die Unabhängigkeit von Forschern und Universitäten stärken - in der Realität wie in der Kommunikation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Imhof sagte, steht gar mehr auf dem Spiel, die Demokratie, die auf eine vernünftige Debatte angewiesen ist. Was mich interessant dünkt, ist, dass die &#8220;kognitiv-rationale&#8221; Welt in Bedrängnis ist, weil das &#8220;Moralisch-affektive&#8221; zu wenig beachtet wurde &#8211; um in diesen Polen zu denken. Analysieren wir die Kritik der Gentechnologie, von Impfungen, von Handystrahlen usw, so sehen wir, dass diese immer ein Amalgam von Technikkritik und moralischer Kritik ist. Stichworte: Big Pharma, Ausbeutung der Natur, Ausbeutung des Menschen&#8230; Um die &#8220;kognitive-rationale&#8221; Welt zu retten, muss ironischerweise das moralisch-affektive stärker beachtet werden &#8211; gerade auch in der Wissenschaftskommunikation. Konkret könnte das bedeuten: reine Grundlagenforschung stärken (Forschung ist auch ohne Aussicht auf Anwendung wertvoll!), die Unabhängigkeit von Forschern und Universitäten stärken &#8211; in der Realität wie in der Kommunikation.</p>
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		<title>Von: Reto Obrist</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2009/04/imhof-fordert-stiftungen-als-krucken-fur-serbelnde-qualitatsmedien/comment-page-1/#comment-538</link>
		<dc:creator>Reto Obrist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 13:33:35 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die kognitiv-normative Sicht der Welt aus dem Medienabbild der Welt verschwindet und durch eine moralisch-affektive Sicht ersetzt wird, stellen sich auch Fragen zur weiteren Existenz der Wissenschaft: Speziell die Naturwissenschaften sind auf dem ersten Weltbild aufgebaut. Falls die Medien Megatrends in der Bevölkerung abbilden, hiesse das, dass die Basis für eine positivistische - empirische Wissenschaft in der Bevölkerung verloren geht? Anzeichen gibt es: z.B.Alternativmedizin-Initiative, Werbung (vor allem in der Medizin) wichtiger als Forschung und erst noch wirksamer bezüglich Umsatz etc..Oder ist der Erfolgsausweis der Forschung gut genug, damit sie weiter besteht, trotz oder gar gegen moralisch - affektive Medienmechanismen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die kognitiv-normative Sicht der Welt aus dem Medienabbild der Welt verschwindet und durch eine moralisch-affektive Sicht ersetzt wird, stellen sich auch Fragen zur weiteren Existenz der Wissenschaft: Speziell die Naturwissenschaften sind auf dem ersten Weltbild aufgebaut. Falls die Medien Megatrends in der Bevölkerung abbilden, hiesse das, dass die Basis für eine positivistische &#8211; empirische Wissenschaft in der Bevölkerung verloren geht? Anzeichen gibt es: z.B.Alternativmedizin-Initiative, Werbung (vor allem in der Medizin) wichtiger als Forschung und erst noch wirksamer bezüglich Umsatz etc..Oder ist der Erfolgsausweis der Forschung gut genug, damit sie weiter besteht, trotz oder gar gegen moralisch &#8211; affektive Medienmechanismen?</p>
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