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	<title>Kommentare zu: Wissenschaftsjournalismus unter Krisendruck</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Beat Gerber</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/wissenschaftsjournalismus-unter-krisendruck/comment-page-1/#comment-115</link>
		<dc:creator>Beat Gerber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:19:58 +0000</pubDate>
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		<description>Die Umwälzungen in der Medienbranche werden auch am Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz nicht spurlos vorübergehen, wie im Mediensplitter (3) angetönt. Die Verlagerung aufs Internet und die Zusammenlegung von Redaktionen werden fortschreiten; die Freien sind ohnehin weg vom Markt. Der Wissenschaftsjournalismus hat denn auch keine starke Lobby und nicht gerade ein grosses Selbstwertgefühl - diese &quot;leise&quot; Kritik am Schweizer Klub sei hier angebracht: Warum trägt dieser Verein nicht mehr zur Profilierung und Behauptung des Berufsstandes bei? Gerade in solchen Umbruchszeiten wäre dies nötig? Mit acht Vorstandsmitgliedern und mehreren 10&#039;000 Franken auf der hohen Kante könnte sich der Klub sicher mehr bemerkbar machen (auch in der Öffentlichkeit)? Selbst wenns bloss ein Apéro zum Jahresbeginn wäre, wo man und frau sich wieder mal reell trifft (und nicht nur stets elektronisch austauscht) und so die nötige Diskussion über den Zustand und die Aussichten des Berufsstandes ausgelöst werden könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Umwälzungen in der Medienbranche werden auch am Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz nicht spurlos vorübergehen, wie im Mediensplitter (3) angetönt. Die Verlagerung aufs Internet und die Zusammenlegung von Redaktionen werden fortschreiten; die Freien sind ohnehin weg vom Markt. Der Wissenschaftsjournalismus hat denn auch keine starke Lobby und nicht gerade ein grosses Selbstwertgefühl &#8211; diese &#8220;leise&#8221; Kritik am Schweizer Klub sei hier angebracht: Warum trägt dieser Verein nicht mehr zur Profilierung und Behauptung des Berufsstandes bei? Gerade in solchen Umbruchszeiten wäre dies nötig? Mit acht Vorstandsmitgliedern und mehreren 10&#8217;000 Franken auf der hohen Kante könnte sich der Klub sicher mehr bemerkbar machen (auch in der Öffentlichkeit)? Selbst wenns bloss ein Apéro zum Jahresbeginn wäre, wo man und frau sich wieder mal reell trifft (und nicht nur stets elektronisch austauscht) und so die nötige Diskussion über den Zustand und die Aussichten des Berufsstandes ausgelöst werden könnte.</p>
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