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	<title>Kommentare zu: Dilemma 2009</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Martin Hicklin</title>
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		<dc:creator>Martin Hicklin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 15:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wow! Welch Wortgewimmel. Aber Fritz irrt! Das Meer ist noch nicht ausgetrunken.</description>
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		<title>Von: Mathis</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/dilemma-2009/comment-page-1/#comment-130</link>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 12:47:35 +0000</pubDate>
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		<description>Bin auch für CD. Galileo hat sich wohl mit der Kirche angelegt, ein gottloses Universum folgte aber nicht automatisch aus seinen Betrachtungen der Himmelskörper. Bis zur Aufklärung war es denn auch noch ein paar Jahre hin. Darwin dagegen «bewies» mit Akribie den Idee, wonach es für die Entstehung der Arten eben keinen Schöpfer braucht. Er legte sich nicht mit der Kirche an, sondern mit dem Glauben. Danach war das gottlose Universum nicht nur denkbar, sondern musste sogar gedacht werden. Er bereitete damit den Weg für Nietzsches Nihilismus. Dieser schreibt rund 20 Jahre später: «Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend?  […] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?»</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin auch für CD. Galileo hat sich wohl mit der Kirche angelegt, ein gottloses Universum folgte aber nicht automatisch aus seinen Betrachtungen der Himmelskörper. Bis zur Aufklärung war es denn auch noch ein paar Jahre hin. Darwin dagegen «bewies» mit Akribie den Idee, wonach es für die Entstehung der Arten eben keinen Schöpfer braucht. Er legte sich nicht mit der Kirche an, sondern mit dem Glauben. Danach war das gottlose Universum nicht nur denkbar, sondern musste sogar gedacht werden. Er bereitete damit den Weg für Nietzsches Nihilismus. Dieser schreibt rund 20 Jahre später: «Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend?  […] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?»</p>
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