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	<title>Kommentare zu: Verantwortung der Redaktionsstuben</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Mathis</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-112</link>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, lieber Marcel. Ich habe vor, in diesem Blog noch einen Beitrag zum alten Sprichwort «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» zu schreiben. Bin jetzt schon gespannt auf Eure Kommentare...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, lieber Marcel. Ich habe vor, in diesem Blog noch einen Beitrag zum alten Sprichwort «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» zu schreiben. Bin jetzt schon gespannt auf Eure Kommentare&#8230;</p>
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		<title>Von: Marcel Hänggi</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-111</link>
		<dc:creator>Marcel Hänggi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:16:59 +0000</pubDate>
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		<description>Schön, wenn die CRUS der SDA ihre journalistische Unabhängigkeit vertraglich garantiert. Forschungsinstitutionen, die mit privaten Drittmitteln forschen, lassen sich ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit, wenn sie seriös sind, auch vertraglich garantieren. Aber es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass die Beeinflussung trotzdem stattfindet. Ich würde das, Beat, nicht als korrupt bezeichnen. Aber es ist absurd anzunehmen, die Forscher unterlägen dem bias, wir nicht.
- Allerdings: wenn ich mich als Zeitungsleser morgens über die hanebüchen unseriöse Titelseitenschlagzeile «Forscher besiegen Diabetes» wundere (Tagi vom 13. April 2007) und dann ins Büro komme und eine PM der Uni Zürich mit dem identischen Titel vorfinde (http://www.mediadesk.uzh.ch/mitteilung.php?text_id=189), dann fragt man sich ja (bei gewissen Titeln) gelegentlich, ob es denn überhaupt noch darauf ankommt, wo eine Meldung herstammt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, wenn die CRUS der SDA ihre journalistische Unabhängigkeit vertraglich garantiert. Forschungsinstitutionen, die mit privaten Drittmitteln forschen, lassen sich ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit, wenn sie seriös sind, auch vertraglich garantieren. Aber es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass die Beeinflussung trotzdem stattfindet. Ich würde das, Beat, nicht als korrupt bezeichnen. Aber es ist absurd anzunehmen, die Forscher unterlägen dem bias, wir nicht.<br />
- Allerdings: wenn ich mich als Zeitungsleser morgens über die hanebüchen unseriöse Titelseitenschlagzeile «Forscher besiegen Diabetes» wundere (Tagi vom 13. April 2007) und dann ins Büro komme und eine PM der Uni Zürich mit dem identischen Titel vorfinde (<a href="http://www.mediadesk.uzh.ch/mitteilung.php?text_id=189" rel="nofollow">http://www.mediadesk.uzh.ch/mitteilung.php?text_id=189</a>), dann fragt man sich ja (bei gewissen Titeln) gelegentlich, ob es denn überhaupt noch darauf ankommt, wo eine Meldung herstammt.</p>
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		<title>Von: beatgerber</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-110</link>
		<dc:creator>beatgerber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 12:07:08 +0000</pubDate>
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		<description>Als Einfädler des Vertrags zwischen den Schweizer Universitäten und der SDA wundere ich mich, mit welcher Vermessenheit aus den (noch) Biswind-geschützten Ecken des Wissenschaftsjournalismus dagegen argumentiert wird - Weiteres dazu im &quot;Mediensplitter (3): Korrupte SDA - unbefleckte SRG?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Einfädler des Vertrags zwischen den Schweizer Universitäten und der SDA wundere ich mich, mit welcher Vermessenheit aus den (noch) Biswind-geschützten Ecken des Wissenschaftsjournalismus dagegen argumentiert wird &#8211; Weiteres dazu im &#8220;Mediensplitter (3): Korrupte SDA &#8211; unbefleckte SRG?&#8221;</p>
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		<title>Von: Odette Frey</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-109</link>
		<dc:creator>Odette Frey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:18:46 +0000</pubDate>
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		<description>Klar ist es schön, dass die SDA endlich die Wissenschaft als Thema ernster nimmt und einen Redaktor eingestellt hat. Darüber sind wir uns ja sicher einig. 

Dass Simon Schweizer Themen den Vorrang gibt vor solchen aus dem Ausland, finde ich verständlich, absolut legitim und sogar wohltuend. 

Trotzdem werde ich die SDA-Wissenschafts-Meldungen nun gleich behandeln wie die Pressemitteilungen der Universitäten - nämlich mit einer gehörigen Portion Skepsis. Denn ich glaube, dass es unmöglich ist, innerlich einen genügend grossen Abstand zur Arbeit der Universitäten zu haben, wenn man ihnen zu einem grossen Teil sein Salär verdankt. Auch wenn im Vertrag zwischen der CRUS und der SDA die redaktionelle Unabhängigkeit festgehalten ist, reicht das in meinen Augen nicht. Abhängigkeit kann auch auf einer sehr viel subtileren Ebene spielen. 

Ich finde es sehr schade, dass die SDA sich auf diesen Deal eingelassen hat und mich würde sehr interessieren, ob es auch in anderen Ressorts der SDA solche von Interessensgruppen mitfinanzierten Stellen gibt. Falls ja, wäre ich ziemlich baff. Falls nein, nimmt die SDA die Wissenschaft als Thema wohl doch nicht so ernst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar ist es schön, dass die SDA endlich die Wissenschaft als Thema ernster nimmt und einen Redaktor eingestellt hat. Darüber sind wir uns ja sicher einig. </p>
<p>Dass Simon Schweizer Themen den Vorrang gibt vor solchen aus dem Ausland, finde ich verständlich, absolut legitim und sogar wohltuend. </p>
<p>Trotzdem werde ich die SDA-Wissenschafts-Meldungen nun gleich behandeln wie die Pressemitteilungen der Universitäten &#8211; nämlich mit einer gehörigen Portion Skepsis. Denn ich glaube, dass es unmöglich ist, innerlich einen genügend grossen Abstand zur Arbeit der Universitäten zu haben, wenn man ihnen zu einem grossen Teil sein Salär verdankt. Auch wenn im Vertrag zwischen der CRUS und der SDA die redaktionelle Unabhängigkeit festgehalten ist, reicht das in meinen Augen nicht. Abhängigkeit kann auch auf einer sehr viel subtileren Ebene spielen. </p>
<p>Ich finde es sehr schade, dass die SDA sich auf diesen Deal eingelassen hat und mich würde sehr interessieren, ob es auch in anderen Ressorts der SDA solche von Interessensgruppen mitfinanzierten Stellen gibt. Falls ja, wäre ich ziemlich baff. Falls nein, nimmt die SDA die Wissenschaft als Thema wohl doch nicht so ernst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Hicklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-108</link>
		<dc:creator>Martin Hicklin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 22:39:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sciencesofa.info/?p=170#comment-108</guid>
		<description>Danke für die Klarstellung, Simon. Liest sich ganz vernünftig. Ich finde jedenfalls gut, dass die SDA ihre Kompetenz auf diesem doch über lange Zeit eher vernachlässigten Gebiet aufstockt, auch wenn dies zu zwei Dritteln mit CRUS-Mitteln geschieht. Ist allerdings auch ein ziemlich verantwortungsvoller Posten. Und erst noch von der werten Kundschaft scharf beobachtet, wie man sieht. Das kann ja nur Ansporn sein. Toi, toi, toi.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Klarstellung, Simon. Liest sich ganz vernünftig. Ich finde jedenfalls gut, dass die SDA ihre Kompetenz auf diesem doch über lange Zeit eher vernachlässigten Gebiet aufstockt, auch wenn dies zu zwei Dritteln mit CRUS-Mitteln geschieht. Ist allerdings auch ein ziemlich verantwortungsvoller Posten. Und erst noch von der werten Kundschaft scharf beobachtet, wie man sieht. Das kann ja nur Ansporn sein. Toi, toi, toi.</p>
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	<item>
		<title>Von: Simon Koechlin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-107</link>
		<dc:creator>Simon Koechlin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 20:02:01 +0000</pubDate>
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		<description>Als Wissenschaftsredaktor der SDA möchte ich der Diskussion ein paar Punkte anfügen: Im Vertrag mit der CRUS ist - wie es Beat Gerber schreibt - klar festgehalten, dass die SDA die Themen nach ihren journalistischen Kriterien auswählt. Über welche Themen ich berichte und ob ich aus einem Communiqué einer Uni oder einer Fachhochschule eine Meldung
mache oder nicht, entscheide also ich - und nicht die Universitäten. Die Konzentration auf die Schweiz bezieht sich auf jene Texte, die ich als SDA-Wissenschaftsredaktor selber schreibe. Das ist ganz normal für eine nicht weltweit operierende Nachrichtenagentur, wie es die SDA nun einmal ist: Unsere Wirtschaftredaktion schreibt selber über die UBS. Aber für Neuigkeiten der Deutschen Bank stützt sie sich auf Auslandagenturen wie dpa oder Reuters. Genau so ist es auch in der Wissenschaft. Wer unseren Wissenschaftsdienst anschaut, wird denn auch feststellen, dass wir mitnichten nur Meldungen aus der Schweizer Forschung versenden: Der Anteil an Forschungsresultaten aus dem Ausland beträgt mindestens 50 Prozent, würde ich mal schätzen.
Über die Qualität der Meldungen lässt sich getrost streiten. Ich möchte bloss eines zu bedenken geben: Unter den Kunden der SDA befinden sich unter anderen Websites, die froh sind, wenn sie ihren Wissenskanal täglich mit ein paar neuen Meldungen füttern können. Die Messlatte für eine SDA-Meldung muss also tiefer liegen, als jene einer Zeitung, die einmal pro Woche eine Wissensseite bringt. Und dass die Messlatte bei Schweizer Forschungsresultaten tiefer ist als bei internationalen, liegt für eine Schweizer Nachrichtenagentur auf der Hand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Wissenschaftsredaktor der SDA möchte ich der Diskussion ein paar Punkte anfügen: Im Vertrag mit der CRUS ist &#8211; wie es Beat Gerber schreibt &#8211; klar festgehalten, dass die SDA die Themen nach ihren journalistischen Kriterien auswählt. Über welche Themen ich berichte und ob ich aus einem Communiqué einer Uni oder einer Fachhochschule eine Meldung<br />
mache oder nicht, entscheide also ich &#8211; und nicht die Universitäten. Die Konzentration auf die Schweiz bezieht sich auf jene Texte, die ich als SDA-Wissenschaftsredaktor selber schreibe. Das ist ganz normal für eine nicht weltweit operierende Nachrichtenagentur, wie es die SDA nun einmal ist: Unsere Wirtschaftredaktion schreibt selber über die UBS. Aber für Neuigkeiten der Deutschen Bank stützt sie sich auf Auslandagenturen wie dpa oder Reuters. Genau so ist es auch in der Wissenschaft. Wer unseren Wissenschaftsdienst anschaut, wird denn auch feststellen, dass wir mitnichten nur Meldungen aus der Schweizer Forschung versenden: Der Anteil an Forschungsresultaten aus dem Ausland beträgt mindestens 50 Prozent, würde ich mal schätzen.<br />
Über die Qualität der Meldungen lässt sich getrost streiten. Ich möchte bloss eines zu bedenken geben: Unter den Kunden der SDA befinden sich unter anderen Websites, die froh sind, wenn sie ihren Wissenskanal täglich mit ein paar neuen Meldungen füttern können. Die Messlatte für eine SDA-Meldung muss also tiefer liegen, als jene einer Zeitung, die einmal pro Woche eine Wissensseite bringt. Und dass die Messlatte bei Schweizer Forschungsresultaten tiefer ist als bei internationalen, liegt für eine Schweizer Nachrichtenagentur auf der Hand.</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Hicklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-102</link>
		<dc:creator>Martin Hicklin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 15:36:46 +0000</pubDate>
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		<description>Eigentlich ist es doch toll, dass die Schweizerische Depeschenagentur ihre wissenschaftsjournalistische Kompetenz ausbaut, statt einfach nur dpa-Meldungen und OTS-Texte weiterzureichen. Dass ein grundsätzliches Interesse daran besteht, Themen/Ereignisse/Facts/Resultate aus dem Schweizer Wissenschaftskuchen in die tägliche Newsmenge einzubringen, kann ja nicht bestritten werden. Wenn der Inhalt stimmt und die Leistung akzeptabel ist, dann ist das doch schon viel. Wir/man haben/hat ja immer noch die Wahl, das Angebot nicht anzunehmen sprich zu publizieren. 
Stossend wäre allerdings schon, wenn  mit der Finanzierung der Stelle auch gleich noch die Auswahl bestimmt und nur auf die Schweiz beschränkt würde, der/die Beauftragte dann einfach als Texter/in umzuformulieren und einzuspeisen hätte. Wenn ich aber Consigliere Beat richtig verstehe, ist das bei der Abmachung Crus/SDA nicht der Fall. 
Das Modell der Mitfinanzierung von Wissenschaftsstellen in darbenden Redaktionen könnte doch auch Schule machen. Wäre es stossend oder gar eine Todsünde, wenn etwa die forschende Industrie oder assoziierte Institutionen die Förderung der &quot;scientific literacy&quot; der Kunden zumindest privat unterhaltener Medien gezielt übernehmen würde? Zum Beispiel mit Inseratpaketen und matched funds? Wo dann auch die Verpflichtung mit verbunden wäre, die Spielplätze für diese Themen gross oder grösser zu halten oder zumindest nicht aufzugeben? 
Selbst die Wettervorhersage an Staatsmedien scheine ich gütigen Geldgebern zu verdanken, niemand wird behaupten wollen, dass auf den Inhalt Einfluss genommen wird, ausser dass sie vor allem vom Schweizer Wetter handeln (und nicht völlig falsch sein) sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch toll, dass die Schweizerische Depeschenagentur ihre wissenschaftsjournalistische Kompetenz ausbaut, statt einfach nur dpa-Meldungen und OTS-Texte weiterzureichen. Dass ein grundsätzliches Interesse daran besteht, Themen/Ereignisse/Facts/Resultate aus dem Schweizer Wissenschaftskuchen in die tägliche Newsmenge einzubringen, kann ja nicht bestritten werden. Wenn der Inhalt stimmt und die Leistung akzeptabel ist, dann ist das doch schon viel. Wir/man haben/hat ja immer noch die Wahl, das Angebot nicht anzunehmen sprich zu publizieren.<br />
Stossend wäre allerdings schon, wenn  mit der Finanzierung der Stelle auch gleich noch die Auswahl bestimmt und nur auf die Schweiz beschränkt würde, der/die Beauftragte dann einfach als Texter/in umzuformulieren und einzuspeisen hätte. Wenn ich aber Consigliere Beat richtig verstehe, ist das bei der Abmachung Crus/SDA nicht der Fall.<br />
Das Modell der Mitfinanzierung von Wissenschaftsstellen in darbenden Redaktionen könnte doch auch Schule machen. Wäre es stossend oder gar eine Todsünde, wenn etwa die forschende Industrie oder assoziierte Institutionen die Förderung der &#8220;scientific literacy&#8221; der Kunden zumindest privat unterhaltener Medien gezielt übernehmen würde? Zum Beispiel mit Inseratpaketen und matched funds? Wo dann auch die Verpflichtung mit verbunden wäre, die Spielplätze für diese Themen gross oder grösser zu halten oder zumindest nicht aufzugeben?<br />
Selbst die Wettervorhersage an Staatsmedien scheine ich gütigen Geldgebern zu verdanken, niemand wird behaupten wollen, dass auf den Inhalt Einfluss genommen wird, ausser dass sie vor allem vom Schweizer Wetter handeln (und nicht völlig falsch sein) sollte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Stöcklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-101</link>
		<dc:creator>Stefan Stöcklin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 12:20:10 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant, interessant. Auswahl nach journalistischen Kriterien? Das eine Aguzzi-Paper aus PNAS das gestern über SDA lief, betraf ein Experiment mit Prionen, das nebst einer genetischen Erwägung zum Schluss kam (laut Meldung), dass die Prionen allein aus Protein bestehen würden (wahrlich kein Burner, wird seit 20 Jahren gesagt). In der Basler Boller-Meldung zu Host-Pathogen-Interaction gabs eigentlich auch keine News, dafür wurde die BS-ZH Schiene betont unter Weglassung der involvierten Zentren im Ausland. Da würde ich sagen: Das entscheidende Kriterium zur Auswahl dieser Theman war, dass die Arbeiten von Schweizer Unis stammten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, interessant. Auswahl nach journalistischen Kriterien? Das eine Aguzzi-Paper aus PNAS das gestern über SDA lief, betraf ein Experiment mit Prionen, das nebst einer genetischen Erwägung zum Schluss kam (laut Meldung), dass die Prionen allein aus Protein bestehen würden (wahrlich kein Burner, wird seit 20 Jahren gesagt). In der Basler Boller-Meldung zu Host-Pathogen-Interaction gabs eigentlich auch keine News, dafür wurde die BS-ZH Schiene betont unter Weglassung der involvierten Zentren im Ausland. Da würde ich sagen: Das entscheidende Kriterium zur Auswahl dieser Theman war, dass die Arbeiten von Schweizer Unis stammten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Beat Gerber</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-99</link>
		<dc:creator>Beat Gerber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:26:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte ganz vehement protestieren, was da von Christian Heuss, notabene aus dem Hause SRG, proklamiert wird. Als Mitunterzeichner des Vertrags zwischen der CRUS und der SDA muss ich klarstellen, dass die redaktionelle Unabhängigkeit der SDA bei der Auswahl von Wissenschaftsthemen überhaupt nicht angetastet wird. Im Vertrag steht, dass mit der Teilfinanzierung (66%) einer Wissenschaftsredaktionsstelle durch die CRUS die Verbreitung von Wissenschafts- und Forschungsthemen in der Schweiz gefördert werden soll - ein Bestreben, das ich persönlich schon lange unterstütze! Die Auswahl des Angebots der CH-Hochschulen erfolgt streng nach journalistischen Kriterien, dazu ist die Stelle bei der SDA auch kompetent besetzt. Mir sind keine Abmachungen zwischen Universitäten und der SDA bekannt, die eine Bevorzugung von Medienmitteilungen beinhalten. Wahrlich ein Skandal, aber der liegt hier auf Journalistenseite, die ungeprüft solche &quot;Schauer&quot;märchen (aus einer unpublizierten Studentenarbeit) in die Welt setzt. Mich schauderts dabei ebenfalls.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte ganz vehement protestieren, was da von Christian Heuss, notabene aus dem Hause SRG, proklamiert wird. Als Mitunterzeichner des Vertrags zwischen der CRUS und der SDA muss ich klarstellen, dass die redaktionelle Unabhängigkeit der SDA bei der Auswahl von Wissenschaftsthemen überhaupt nicht angetastet wird. Im Vertrag steht, dass mit der Teilfinanzierung (66%) einer Wissenschaftsredaktionsstelle durch die CRUS die Verbreitung von Wissenschafts- und Forschungsthemen in der Schweiz gefördert werden soll &#8211; ein Bestreben, das ich persönlich schon lange unterstütze! Die Auswahl des Angebots der CH-Hochschulen erfolgt streng nach journalistischen Kriterien, dazu ist die Stelle bei der SDA auch kompetent besetzt. Mir sind keine Abmachungen zwischen Universitäten und der SDA bekannt, die eine Bevorzugung von Medienmitteilungen beinhalten. Wahrlich ein Skandal, aber der liegt hier auf Journalistenseite, die ungeprüft solche &#8220;Schauer&#8221;märchen (aus einer unpublizierten Studentenarbeit) in die Welt setzt. Mich schauderts dabei ebenfalls.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Stoecklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/12/blick-uber-den-tellerrand/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>Stefan Stoecklin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:13:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sciencesofa.info/?p=170#comment-98</guid>
		<description>Christian macht auf einen wichtigen Punkt aufmerksam: Gestern traute ich meinen Augen erst nicht, als über SDA eine Meldung über Thomas Bollers Mitarbeit (Uni Basel) über Pathogen-Wirkungen bei Tomatenpflanzen lief, aus Current Biology. Mit einem netten Vergleich zu Einbrechern, die wie die bösen BAkterien die Alaramanlage ausschalten. Ca 500 Zeichen mit Priorität 4, zwischen Aguzzi Prionen und einer CO2-Studie. Alles Schweizer Unis. Immerhin: Die Crus hat schlau gewirkt. Man könnte mal Crus-Präsident Antonio Loprieno grillen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian macht auf einen wichtigen Punkt aufmerksam: Gestern traute ich meinen Augen erst nicht, als über SDA eine Meldung über Thomas Bollers Mitarbeit (Uni Basel) über Pathogen-Wirkungen bei Tomatenpflanzen lief, aus Current Biology. Mit einem netten Vergleich zu Einbrechern, die wie die bösen BAkterien die Alaramanlage ausschalten. Ca 500 Zeichen mit Priorität 4, zwischen Aguzzi Prionen und einer CO2-Studie. Alles Schweizer Unis. Immerhin: Die Crus hat schlau gewirkt. Man könnte mal Crus-Präsident Antonio Loprieno grillen.</p>
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