Älteres Modell, ungefedert, war einst bei Sothebys zu haben.
Sciencesofa ist ein prächtiges gastliches Möbel, um zu vielt ein bisschen über Wissenschaft zu plaudern. Man muss natürlich nett miteinander umgehen, so wie Obama mit dem bissigen McCain. Auch Google stellt sich das ganz bequem vor. Wenn man nach “Sciencesofa” fragt, gibt Google vorfühlend zurück: Meinten Sie: sciencesoft?
Dass man auf Sofas aber nicht turnen soll, wurde vor einiger Zeit in einer Kinderspalte einer zehnjährigen Lena, natürlich aus Zürich, wegweisend erklärt:
“Warum darf ich weder bei Oma noch bei Mama und Papa auf dem Sofa turnen?
Lena, 10, Zürich
Liebe Lena
Ich weiss zwar nicht, wie die Sofas bei Deiner Oma und Deinen Eltern aussehen, aber ich stell mir vor, dass sie ganz schön federn. Wie herrlich wär’s, darauf ein paar Sprünge zu machen. Nur schon um herauszufinden, wie hoch Du da kommen kannst. Wie auf einem Trampolin. Dass Du das gerne ausprobieren möchtest, kann ich gut verstehen. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass das niemand gern sieht. Ein Sofa ist ja keine Holzbank. Es soll Dich, wenn Du Dich setzest, bequem auffangen. Dazu dienen Federn, die unter dem Polster versteckt sind. Die können ganz verschieden aussehen. Häufig sind sie kompliziert miteinander verbunden. Damit sie nicht umkippen, sondern sich wie im Ballett mit ihren Nachbarinnen elegant bewegen. So behält das Sofa auch für viele Jahre seine schöne Form. Das Polstern ist drum eine grosse Kunst. Je besser es gemacht ist, desto bequemer fühlen wir uns. Natürlich denken die Fachleute, die solche Möbel bauen, auch an schwere Sofabesucher. Aber selbst der schwerste Gast verteilt sein Gewicht auf eine relativ grosse Sitzfläche. Gefährlich würde es erst, wenn so ein Mensch einen Einer-Handstand auf dem Sofa machen würde. Dann würde das ganze grosse Gewicht nur auf der kleinen Handfläche lasten. Das mögen die Federn und das Polster nicht so sehr. Ähnlich ists, wenn Du hochspringst und nur mit einem Fuss landest. Da wird eine kleine Stelle auf dem Sofa ganz stark beansprucht. Die Federn ärgern sich und geraten durcheinander, der Stoff oder Polsterbezug kann plötzlich einen Riss bekommen. Das ist ziemlich schlimm. Denn Sofas sind kostbar, weil sie eben so sorgfältig gebaut sind. Und manchmal hat man sie auch ganz liebgewonnen. Zudem könntest Du beim Hüpfen falsch landen und Dich am Kopf verletzen oder den Fuss verstauchen. Ich habs schon erlebt, dass man dann ganz schnell ins Kinderspital fahren muss, um eine Wunde zu nähen. Also, hüpf besser wo anders und schau mal, wie aufmerksam das Sofa und seine Federn Dich verwöhnen, wenn Du darauf ein Buch liesest.”
Und das steht bei der unverzichtbaren Wikipedia unter anderem zu Sofa:
Sofa, aus dem arabischen ßuffa, im Schwedischen entsprechend soffa, eine Ruhebank, im Plural „Sofas“; alternativ auch Couch oder Kanapee (von franz. canapé < lat. conopeum < altgr. κωνωπεῖον) oder Diwan (arabisches Wort für „Amtszimmer“, von dawwana – „niederschreiben“) , ist ein gepolstertes Sitz- und Liege-Möbelstück in verschiedenen Designs für den Tag, daher engl. daybed.
Das erst Ende des 17. Jahhrunderts in unseren Sprachgebrauch übergegangene Fremdwort stammt aus dem Arabischen. Dort bedeutet suffa eine Ruhebank.”
Irgendwie gefällt mit auch das mit dem dawwana. Aber jetzt geht ich wieder runter:



