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	<title>Kommentare zu: Nicht-Wissen schützt vor Torheit nicht</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: martinhicklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/10/nicht-wissen-schutzt-vor-torheit-nicht/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>martinhicklin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 23:35:50 +0000</pubDate>
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		<description>Gut, ich war ja nicht dabei, und hab mir vielleicht da eine differenziertere Person vorgestellt, die es in diesem Spiel gar nicht gibt. Immerhin kannst Du Dich noch ärgern, das seh ich positiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ich war ja nicht dabei, und hab mir vielleicht da eine differenziertere Person vorgestellt, die es in diesem Spiel gar nicht gibt. Immerhin kannst Du Dich noch ärgern, das seh ich positiv.</p>
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		<title>Von: Beat Glogger</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/10/nicht-wissen-schutzt-vor-torheit-nicht/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Beat Glogger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 20:06:08 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, Freunde. Meine Glosse war offenbar nicht ganz klar. Was beweist, dass Ironie etwas vom Schwierigsten ist.

Zu Stefan Stöcklin: natürlich werde ich mir die Arbeiten &quot;Nie mehr Vernunft&quot; und &quot;Wozu Soziologie&quot; nicht vornehmen. ich habe ja meine persönliche Antwort darauf schon gefunden.

Zu Martin Hicklin:
Ich habe mich darüber genervt, dass der Soziologe solch pauschale Aussagen macht wie &quot;die Vergangenheit lehrt uns, dass die Zukunft nicht vorhersagbar ist&quot;.
Wenn ich ihn dann auf die Unterschiede zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft aufmerksam mache (also das, was du auch anmerkst) versucht er mir mit völlig falschen naturwissenschaftlichen Beispielen klar zu machen, dass Er doch recht hat. Das kreide ich ihm an.
Und - weshalb ich auch so geladen war nach dem Seminar - dass sich die Geisteswissenschaftler offenbar gezielt unverständlich ausdrücken.
Wenn ein Biologe in einem Seminar  1) nur Grundregeln der Biologie zum besten gibt 2) auf alle Fragen ausweichend antwortet, dann taugt das Seminar nichts.
Offenbar ist das aber bei den Geisteswissenschaftlern Bestandteil des Selbstverständnisses. Denn ausser mir hat sich anscheinend niemand über diese Dinge aufgehalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, Freunde. Meine Glosse war offenbar nicht ganz klar. Was beweist, dass Ironie etwas vom Schwierigsten ist.</p>
<p>Zu Stefan Stöcklin: natürlich werde ich mir die Arbeiten &#8220;Nie mehr Vernunft&#8221; und &#8220;Wozu Soziologie&#8221; nicht vornehmen. ich habe ja meine persönliche Antwort darauf schon gefunden.</p>
<p>Zu Martin Hicklin:<br />
Ich habe mich darüber genervt, dass der Soziologe solch pauschale Aussagen macht wie &#8220;die Vergangenheit lehrt uns, dass die Zukunft nicht vorhersagbar ist&#8221;.<br />
Wenn ich ihn dann auf die Unterschiede zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft aufmerksam mache (also das, was du auch anmerkst) versucht er mir mit völlig falschen naturwissenschaftlichen Beispielen klar zu machen, dass Er doch recht hat. Das kreide ich ihm an.<br />
Und &#8211; weshalb ich auch so geladen war nach dem Seminar &#8211; dass sich die Geisteswissenschaftler offenbar gezielt unverständlich ausdrücken.<br />
Wenn ein Biologe in einem Seminar  1) nur Grundregeln der Biologie zum besten gibt 2) auf alle Fragen ausweichend antwortet, dann taugt das Seminar nichts.<br />
Offenbar ist das aber bei den Geisteswissenschaftlern Bestandteil des Selbstverständnisses. Denn ausser mir hat sich anscheinend niemand über diese Dinge aufgehalten.</p>
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		<title>Von: martinhicklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/10/nicht-wissen-schutzt-vor-torheit-nicht/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>martinhicklin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:12:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gestehe, dass ich den Herrn nicht kenne und die Liste meiner Wissenslücken oder meines Nicht-Wissens lang ist, aber wenn ich Dich recht verstehe, denkst Du, wenn man die bisherigen Erfahrungen extrapoliere, finde man Zuverlässiges über zukünftige Entwicklungen heraus. Das mag in den von Dir gezeigten Beispiel geklappt haben. Verallgemeinern würde ich das nicht. Ich könnte mir denken, dass der Vortragende als Soziologe vielleicht mehr an gesellschaftliche Zukunft denkt, und da sind halt schon viele auf vermeintlich verlässliche Extrapolationen bisheriger Vorgänge gestützte Voraussagen wirkluch nicht eingetroffen. Ich denke da etwa an Malthus&#039; Pferdemist oder all die rosigen Prognosen vor hundert Jahren oder so, als die Elektrizität aufkam. Als das WWW erfunden wurde, haben am Anfang auch nur wenige geglaubt, dass sich mal sozusagen alle im Internet bewegen werden. Komplexe Systeme, dazu gehört ja unsere technische Gesellschaft, sind eben für einige Überraschungen gut. Das wird wohl (Achtung Voraussage!) so bleiben. Was allerdings nicht heisst, dass man darauf verzichten sollte, über die Zukunft nachzudenken und sie nach bestem Wissen zu gestalten versuchen. (Zum Beispiel den CO2-Ausstoss zu bremsen, weil es eben ziemlich warm wird oder mindestens werden könnte.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe, dass ich den Herrn nicht kenne und die Liste meiner Wissenslücken oder meines Nicht-Wissens lang ist, aber wenn ich Dich recht verstehe, denkst Du, wenn man die bisherigen Erfahrungen extrapoliere, finde man Zuverlässiges über zukünftige Entwicklungen heraus. Das mag in den von Dir gezeigten Beispiel geklappt haben. Verallgemeinern würde ich das nicht. Ich könnte mir denken, dass der Vortragende als Soziologe vielleicht mehr an gesellschaftliche Zukunft denkt, und da sind halt schon viele auf vermeintlich verlässliche Extrapolationen bisheriger Vorgänge gestützte Voraussagen wirkluch nicht eingetroffen. Ich denke da etwa an Malthus&#8217; Pferdemist oder all die rosigen Prognosen vor hundert Jahren oder so, als die Elektrizität aufkam. Als das WWW erfunden wurde, haben am Anfang auch nur wenige geglaubt, dass sich mal sozusagen alle im Internet bewegen werden. Komplexe Systeme, dazu gehört ja unsere technische Gesellschaft, sind eben für einige Überraschungen gut. Das wird wohl (Achtung Voraussage!) so bleiben. Was allerdings nicht heisst, dass man darauf verzichten sollte, über die Zukunft nachzudenken und sie nach bestem Wissen zu gestalten versuchen. (Zum Beispiel den CO2-Ausstoss zu bremsen, weil es eben ziemlich warm wird oder mindestens werden könnte.)</p>
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		<title>Von: stefanstoecklin</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/10/nicht-wissen-schutzt-vor-torheit-nicht/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>stefanstoecklin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 15:09:28 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für diesen erhellenden Beitrag, wobei ich nicht ganz verstehe, wieso Du dir noch die Mühe machen willst, ein Laborat dieses Herrn Baeckers zu lesen. Die Mühe würde ich mir sparen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen erhellenden Beitrag, wobei ich nicht ganz verstehe, wieso Du dir noch die Mühe machen willst, ein Laborat dieses Herrn Baeckers zu lesen. Die Mühe würde ich mir sparen.</p>
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