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	<title>Kommentare zu: Bio-Treibstoffe: Strategiepapier ohne Strategie</title>
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	<description>Wissenschaft gehört diskutiert!</description>
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		<title>Von: Mathis</title>
		<link>http://www.sciencesofa.info/2008/10/bio-treibstoffe-strategiepapier-ohne-strategie/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 06:33:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die Welt ist wahrscheinlich nicht zu klein, aber zu unkoordiniert. Da werden in einem heurekamässigen Ansatz Biofuels stark subventioniert und gefördert, um wenige Jahre später die Handbremse zu ziehen. Dass es schlicht Blödsinn ist, mit dem Anbau für Biofuels die Lebensmittellandwirtschaft zu konkurrenzieren, hat nun der Hinterletzte auch gemerkt. Dazu gibt es aber auch Alternativen, an denen gearbeitet wird: Ausscheidung von Anbauflächen, die für die konventionelle Landwirtschaft nicht geeignet ist; Entwicklung von Pflanzen, die nur für Biofuels geeignet sind, etc.

Dass die Forschenden, wenn es um Lösungsvorschläge geht, immer wieder nach Forschung rufen, ist ein verständlicher Reflex, den man aber tunlichst unterdrücken sollte. Wenn aber Forschende unter sich bleiben, um ein globales, politisches, soziales, oekologisches Problem zu lösen, muss man sich nicht wundern, wenn dabei wenig Phantasievolles herauskommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist wahrscheinlich nicht zu klein, aber zu unkoordiniert. Da werden in einem heurekamässigen Ansatz Biofuels stark subventioniert und gefördert, um wenige Jahre später die Handbremse zu ziehen. Dass es schlicht Blödsinn ist, mit dem Anbau für Biofuels die Lebensmittellandwirtschaft zu konkurrenzieren, hat nun der Hinterletzte auch gemerkt. Dazu gibt es aber auch Alternativen, an denen gearbeitet wird: Ausscheidung von Anbauflächen, die für die konventionelle Landwirtschaft nicht geeignet ist; Entwicklung von Pflanzen, die nur für Biofuels geeignet sind, etc.</p>
<p>Dass die Forschenden, wenn es um Lösungsvorschläge geht, immer wieder nach Forschung rufen, ist ein verständlicher Reflex, den man aber tunlichst unterdrücken sollte. Wenn aber Forschende unter sich bleiben, um ein globales, politisches, soziales, oekologisches Problem zu lösen, muss man sich nicht wundern, wenn dabei wenig Phantasievolles herauskommt.</p>
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